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Sirenen-Probealarm
im gesamten Landkreisgebiet
                                                                                           
Am Donnerstag, 22.04.2010, um 12.00 Uhr werden die bereits umgerüsteten Sirenen im Kreisgebiet heulen. Es handelt sich aber nicht um einen Ernstfall. Vielmehr sollen die durch die Städte und Gemeinden aufgerüsteten Sirenen und die neu angeschafften Hochleistungssirenen  getestet werden und die Bevölkerung auf den Sinn und Zweck des Alarms zur Bevölkerungsalarmierung hingewiesen werden.      
                         ________________

Nach dem Ende der Ost-West-Konfrontation einigten sich Bund und Länder anstelle der früheren Zivilschutz-Sirenen bei Großschadenslagen nur noch den öffentlichen Rundfunk für die Warnung einzusetzen. Warnungen über den Rundfunk bieten die Möglichkeit, nicht nur die Gefahr anzukündigen, sondern auch Verhaltensmaßregeln an die Bevölkerung weiterzugeben. Doch der Nachteil einer ausschließlichen Warnung durch das Radio ist die fehlende „Weckfunktion“ und dadurch ist die flächendeckende Alarmierung der Bevölkerung nicht gewährleistet.           

Neue Gefährdungslagen durch Terroranschläge und die Prägung des Landkreises machten es nötig, die vorhandenen Sirenen der Städte und Gemeinden aufzurüsten und neue Hochleistungssirenen zu installieren. Im Ernstfall sind auch hier Szenarien wie z. B. Hochwasser, Großbrände oder Explosionen in Industriebetrieben, Ausbruch einer Seuche oder ein Störfall im Kernkraftwerk denkbar.

Im Oktober 2006 haben die Gemeinden und Städte gemeinsam mit dem Landkreis begonnen, die alten Sirenen aufzurüsten und z.T. neue Hochleistungssirenen zu installieren. Nachdem nun die Aufrüstungsarbeiten und die Beschaffung von Hochleistungssirenen in fast allen Kommunen abgeschlossen sind, ist im Katastrophenfall wieder eine nahezu flächendeckende Alarmierung der Bevölkerung mittels Sirenen gewährleistet. Dünnbesiedelte Bereiche, in denen sich keine stationären Sirenen befinden, werden im Ernstfall über mobile Sirenen alarmiert, die auf Fahrzeugen montiert wurden.

Ziel des Sirenenalarms ist es, die betroffene Bevölkerung auf eine Gefährdungslage hinzuweisen und sie anzuhalten, das Radio einzuschalten, um sich zu informieren und Verhaltensmaßregeln zu erhalten.


Am 22.04.2010 werden nun die Sirenen dreimal heulen.

        Zunächst wird ein Dauerton von einer Minute zu hören
        sein, der Entwarnung bedeutet.   

       

        Nach einer Pause ertönt der Alarm zur
        Bevölkerungsalarmierung
,

       

        ein auf- und abschwellender Ton, den viele sicherlich
        noch als „Fliegeralarm“ kennen.  

Anschließend wird nochmals die Entwarnung ertönen und der Probealarm ist beendet. Jeweils rd. 5-minütige Pausen sind gewollt.



Hier können Sie den Alarm als Download anhören:
 ð   Signal anhören  


 

 

Der Alarm zur Bevölkerungsalarmierung sowie die Entwarnung werden jeden 4. Donnerstag im April und November um 12.00 Uhr ausglöst. Der davon unabhängige Feueralarm wird weiterhin jeden ersten Montag im Monat um 18.00 Uhr ausgelöst werden und dient der technischen Überprüfung der Sirenen.


Um den Bürgern und Bürgerinnen kompetente Auskünfte zu diesem Thema erteilen zu können, werden am Donnerstag, 22. April, bei den Städten und Gemeinden und beim Landkreis Wesermarsch Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

 Bürgertelefone:  
 Gemeinde Berne   04406 941-300
 Gemeinde Butjadingen   04733  89-32
 Gemeinde Jade   04454  899-21
 Gemeinde Ovelgönne   04480  82-40
 Gemeinde Lemwerder   0421    6739-32
 Gemeinde Stadland   04732  89-21
 Stadt Brake   04401  102-232 oder
  04401  102-235
 Stadt Elsfleth   04404  504-24
 Stadt Nordenham   04731  84-281
  Landkreis
 Wesermarsch
  04401  927-215 und
  04401  927-345

 

Der nächste planmäßige Alarm zur Bevölkerungsalarmierung wird dann am 25. November 2010 erfolgen.    

 

 

 

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Tel. (04401) 927 -0
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E-Mail: matthias.sturm@lkbra.de
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