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Namensänderungen

Direkte AnsprechpartnerInnen

Frau Ellinghausen, Sigrid (für Buchstaben A-J)
FD 32 - Sicherheit und Ordnung
Telefon: 04401 927-215
Fax: 04401 3471
E-Mail: einbuergerungsbehoerde@lkbra.de

Frau Kobs, Marion (für Buchstaben K-Z)
FD 32 - Sicherheit & Ordnung
Telefon: 04401 927-243
Fax: 04401 3471
E-Mail: einbuergerungsbehoerde@lkbra.de

Leistungsbeschreibung

Sofern Sie eine Änderung Ihres Nach- und/oder Vornamens außerhalb der Regelungen des bürgerlichen Rechts (also nicht z. B. bei Eheschließung oder -scheidung) begehren, müssen Sie diese öffentlich-rechtliche Namensänderung beantragen.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt grundsätzlich beim Landkreis, in dem Sie Ihren Wohnsitz haben.

Wohnen Sie in einer selbständigen Gemeinde, so ist diese für die Namensänderungen zuständig. Im Landkreis Wesermarsch ist das die Stadt Nordenham.

 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Nachweis, dass der Antragsteller entweder Deutscher im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes oder staatenlos, heimatloser Ausländer, ausländischer Flüchtling, Asylberechtigter ist (z.B. Auszug aus dem Familienregister, beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch, Staatsangehörigkeitsausweis, Reisepass, Reiseausweis, Personalausweis, Kinderausweis)

  • Spätaussiedlerbescheinigung nach § 15 Gesetz über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge (BVFG) bzw. Vertriebenenausweis (bei Spätaussiedlern und Vertriebenen)

  • Eine beglaubtigte Abschrift des Geburtseintrages für den Antragsteller sowie für alle Personen, auf die sich die Änderung des Familiennamens erstrecken soll; die Urkunden müssen neueren Datums sein.

  • Falls der Antragsteller verheiratet ist oder war, die Heiratsurkunde bzw. eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch.

  • Bei Namensänderungen aus familienrechtlichen Gründen ist auch eine beglaubigte Ablichtung aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuchs oder der Familienbuchauszug der Familie vorzulegen, deren Namen der Antragsteller anzunehmen wünscht.

  • Für Personen, die das vierzehnte Lebensjahr vollendet haben, ein Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 des Gesetzes über das Zentralregister und das Erziehungsregister (BZRG).

 

Bitte beachten Sie:

Die Unterlagen sollten jeweils im Original - über das Standesamt Ihres Wohnsitzes - eingereicht werden.

 

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebührenhöhe richtet sich nach dem Verwaltungsaufwand und der Bedeutung, der wirtschaftlichen Wert oder dem sonstigen Nutzen der Amtshandlung für den Antragsteller.

Anträge / Formulare

Anträge auf Änderung des Vor- oder Familiennamens erhalten Sie in Ihrem Standesamt oder beim FD 32 des Landkreises Wesermarsch

Was sollte ich noch wissen?

Folgendes müssen Sie beachten

  • Namensänderungen können nur für Deutsche im Sinne des Grundgesetzes, Staatenlose, heimatlose Ausländer, ausländische Flüchtlinge oder Asylberechtigte durchgeführt werden

  • Nur wichtige Gründe rechtfertigen die Änderung des Namens. Die Gründe sind deshalb im Antrag ausführlich darzulegen.

  • Für eine beschränkt geschäftsfähige Person stellt der gesetzliche Vertreter (Mutter, Vater, Vormund, Betreuer) den Antrag; ein Vormund oder Betreuer bedarf hierzu der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts. Eine beschränkt geschäftsfähige Person, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, ist vom Vormundschaftsgericht zum Antrag anzuhören. Die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts und der Nachweis über das Ergebnis der vormundschaftsgerichtlichen Anhörung des Antragstellers sind dem Antrag beizufügen.

  • Der Antrag muss eine Erklärung darüber enthalten, ob schon früher eine Änderung des Namens beantragt wurde, gegebenenfalls wann und bei welcher Behörde.

  • Der Antragsteller muss ferner erklären, dass ihm bekannt ist, dass Namensänderungen bzw. die Ablehnung oder Zurücknahme des Antrages gebührenpflichtig ist.

Bitte lassen Sie sich bei der Ausfüllung des Antrages von der Behörde beraten, wenn Unklarheiten bestehen.


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LK Wesermarsch - K.Kleemann

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