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Deichbehörde - Deichrechtliche Genehmigungen

Organisationseinheiten

Leistungsbeschreibung

Der Sturmflutschutz ist für den Landkreis Wesermarsch von lebenswichtiger Bedeutung.

Der I. und II. Oldenburgische Deichband (beide Verbände kreisübergreifend) haben die gesetzliche Aufgabe, die im Schutze der Deiche liegenden Grundstücke mit den Gebäuden/Industrieanlagen usw. vor Sturmfluten zu schützen.

Die Deiche im II. Oldenburgischen Deichband schützen von Jade-Wapelersiel bis nördl. der Hunte (Stadtgrenze Oldenburg) auf einer Länge von 112,2 km gegen Sturmfluten und Hochwasser.
Südlich der Hunte bis zu den Landkreisgrenzen schützen im I. Oldenburgischen Deichband 38,6 km Deiche den Landkreis.
In der Deichlinie liegen als Küstenschutzbauwerke bei Elsfleth das Huntesperrwerk und bei Lemwerder das Ochtumsperrwerk.

Dieser gesamte „grüne Ring“ ist so stark wie das schwächste Glied in einer Kette. Aus diesem Grunde sind kontinuierlich Beaufsichtigungen und Überprüfungen vorzunehmen sowie Deicherhöhungs-, verstärkungs- und anpassungsmaßnahmen zu planen und durchzuführen. Allein die geographische Lage der Wesermarsch macht den Deichschutz von besonderer Bedeutung. Diese Lage ist mit einer „Suppenschüssel“ zu vergleichen, d. h. die Mitte ist tiefer als der Außenrand. Im Deichbereich sind Höhenlagen um NN + 1 bis 2 m, dann abfallend unter NN - 1 m und tiefer, wobei das Gelände zur Geest ansteigt von NN + 2 bis 9 m.


Die Deichbehörde unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, als technischer Fachstelle, die Träger der Deicherhaltung bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und trifft die notwendigen Regelungen für die Sicherstellung der Deichverteidigung.

 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Nur in ganz besonders begründeten Fällen kann durch die zuständige Deichbehörde eine Befreiung von den Verbotsbestimmungen erteilt werden. Der Träger der Deicherhaltung ist vorher anzuhören.

Grundvoraussetzung für jede Befreiung ist, dass die Deichsicherheit gewährleistet bleibt (Antragsvordruck => s. unter Formulare).
Alle Zulassungen von Ausnahmen können entschädigungslos widerrufen werden, wenn es die Deichsicherheit erfordert.

Erforderliche Genehmigungen aufgrund anderer Vorschriften wie z.B. die Baugenehmigung dürfen erst erteilt werden, wenn die deichrechtliche Ausnahme zugelassen wurde.

 

Was sollte ich noch wissen?

Um jede mögliche Beeinträchtigung der Deiche und ihrer Schutzfunktion sowie der Möglichkeiten zur Deichverteidigung im Sturmflutfall von vornherein auszuschließen sind alle Nutzungen und Benutzungen des Deiches, insbesondere die Errichtung von baulichen Anlagen auf dem Deich, im seeseitigen Deichvorland und auch in einer bis zu 50 m breiten Schutzzone landseitig des Deiches durch das Niedersächsische Deichgesetz (NDG) grundsätzlich verboten.

Verstöße gegen diese Verbotsbestimmungen können als Ordnungswidrigkeiten durch Bußgelder geahndet werden.


Zum gesetzlichen Deich gehören neben dem eigentlichen Deichkörper auch die den Deich parallel begrenzenden Straßen (Deichverteidigungsweg, Treibselabfuhrweg) und Gräben (Rhynschloot, Außendeichsgräben).

 

 

 

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LK Wesermarsch - K.Kleemann

Landkreis Wesermarsch
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