Weltweiter Aktionstag gegen Gewalt an Frauen

auch Wesermarsch mit Fahnenaktion und Brötchentütenkampagne dabei

Gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt setzen: Mitglieder der Kreishandwerkerschaft, der Bäckerinnung und der Bäckereien sowie kommunale Gleichstellungsbeauftragte und Abgesandte der Präventionsräte der Städte und Gemeinden fanden sich auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Ulla Bernhold im Kreishaus ein, um die bundesweite Aktion gegen häusliche Gewalt „Frei leben – ohne Gewalt“ zu unterstützen.




Erfolgreiche Informationskampagne – „Gewalt kommt nicht in die Tüte“

In diesem Jahr fällt der Aktionstag auf einen Sonntag. Daher werden von Freitag, 23., bis Montag, 26. November 2018, in zahlreichen Bäckereien im Landkreis Brötchentüten mit dem Motto "Gewalt kommt nicht in die Tüte“ ausgegeben. Kunden und Kundinnen finden nach dem Einkauf ihrer Lieblingsbrötchen auf der Rückseite der Aktionstüte Hinweise auf Kontaktadressen und Anlaufstellen bei häuslicher Gewalt.

Insgesamt 30.000 Tüten wurden an 48 Bäckereifilialen und -verkaufswagen verteilt. Gleichstellungsbeauftragte Ulla Bernhold stellt erfreut fest, dass in diesem Jahr erstmals Bäckereien aus allen Städten und Gemeinden des Landkreises beteiligt sind.

 
Fahnenaktion – „Frei leben – ohne Gewalt“

Seit 2007 wird am Aktionstag, dem 25. November, vor dem Kreishaus in Brake die Fahne anlässlich des internationalen Gedenktages gehisst. Die bundesweite Fahnenaktion wird zukünftig weiterhin von der Kreisverwaltung unterstützt. Der bundesweite Aktionstag gegen Gewalt an Frauen wurde in den Beflaggungskalender Landkreis Wesermarsch aufgenommen.


Beratungs- und Interventionsstelle LaWeGa

Die Beratungsstelle LaWeGa (Landkreis Wesermarsch gegen Gewalt an Frauen) ist die regionale Anlaufstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt. Sie besteht seit dem Jahr 2003 in Trägerschaft des Landkreises Wesermarsch. Jährlich werden ca. 270 Fälle durch die Mitarbeiterinnen von LaWeGa betreut. Ein Teil dieser Fälle (2017 = 137 Fälle) wird durch Polizeiprotokolle überrmittelt. Nach einem Polizeieinsatz im Falle häuslicher Gewalt nehmen die Beraterinnen von LaWeGa kurzfristig Kontakt zu den Betroffenen auf. Die übrigen sind Betroffene, die von sich aus Beratungsbedarf anmelden, da entweder sie selbst oder Bezugspersonen häusliche Gewalt erfahren haben oder hiervon bedroht sind. Unterstützung durch Gespräche und Informationen zum Gewaltschutzgesetz geben die Fachberaterinnen Jana Schröder und Nele Westerholt.

LaWeGa ist mit dem bundesweiten Hilfetelefon vernetzt, das rund um die Uhr telefonische Hilfe für Opfer von Gewalt anbietet. Bei Bedarf können Betroffene unter 04401/927-436 oder -366 mit der Beratungsstelle LaWeGa Kontakt aufnehmen und sich persönlich oder telefonisch beraten lassen. Die Beratung ist kostenlos und vertraulich.




 

LK Wesermarsch - K.Kleemann

Landkreis Wesermarsch
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26919 Brake

Telefon:  04401 927-0
Telefax:  04401 3471
E-Mail:
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