Gesundheitsamt des Landkreises weist auf Notwendigkeit der Trinkwasserbeprobung hin


Das Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger in Nordenham-Einswarden, die von ihrem Vermieter in Kenntnis gesetzt wurden, dass ihr Trinkwasser zu beproben ist, diese Beprobung auch zu ermöglich.

„Leider stößt die Wohnungseigentümer-Gesellschaft im Rahmen ihrer Beprobung immer wieder auf verschlossene Türen“, kommentiert Stefan Hinz vom Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch eine diesbezügliche Mitteilung vonseiten der ZBVV (Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH) an das Gesundheitsamt.

Demnach konnten aus besagtem Grund bisher 19 Wohnungen nicht abschließend beprobt werden. Hinz ruft die betroffenen Mieter zur Kooperation auf und macht deutlich: „Eine Trinkwasserbeprobung dient dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Nur auf diese Weise kann in den betroffenen Wohneinheiten sichergestellt werden, dass das Trinkwasser unbedenklich ist.“ Im Fall eines Bleibefundes hat die Wohnungseigentümer-Gesellschaft wiederum entsprechende Sanierungsarbeiten im Gebäude vorzunehmen und muss die betroffene Wohnung zu diesem Zweck zu einem späteren Zeitpunkt erneut betreten.

Die nächste Beprobung der ZBVV ist für den 7. Oktober angesetzt. Probenehmer ist das Labor IBEN. Dieses wird eine sogenannte gestaffelte Stagnationsbeprobung des Trinkwassers vornehmen. Hierbei werden die Proben in einem Abstand von vier Stunden entnommen. In dieser Zeit darf keine weitere Entnahme an dieser Zapfstelle vorgenommen werden. Die erste Beprobung wird zwischen 9:00 und 10:30 Uhr stattfinden. Die betroffenen Mieter wurden von der ZBVV persönlich angeschrieben.

Bei Rückfragen steht zudem Rieke-Maria Stibbe von der ZBVV montags, mittwochs und donnerstags in der Zeit von 9 bis 11 Uhr unter Telefon 040/ 401 13 56 55 zur Verfügung.

Das Problem des verweigerten Zutritts zur Wohnung, die es zu beproben gilt, kennt auch die Allgemeine Vermögensverwaltung GmbH (AVV). Nur das Ausmaß ist hier geringer, kommentiert Stefan Hinz die Rückmeldung vonseiten der AVV. Bei der AVV seien es demnach nur noch Wohnungen im geringen einstelligen Bereich, die bisher nicht abschließend beprobt werden konnten. AVV-Mietern steht Frau Gerlitz im Nordenhamer Beratungsbüro unter 04731/ 951 08 88 für Rückfragen zur Verfügung. Sprechzeiten sind dienstags von 9 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr.

 


 

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