Ambulanter Integrationsdienst- AID


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Bei dem Projekt handelt es sich um ein Projekt im Bereich der Frühe Hilfen. Das Projekt wird vom Landkreis Wesermarsch und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. durchgeführt.
Gefördert wird das Projekt durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Im Spätsommer 2015 führte der seit Monaten deutlich zugenommene Zustrom von Asyl-suchenden, v.a. aus Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan dazu, dass Behelfs- und Notunterkünfte geschaffen werden mussten. In den zwei geschaffenen Notunterkünften im Landkreis Wesermarsch, konnten die Menschen so vorläufig untergebracht werden. Hiermit verbunden war unter anderem die Vorhaltung eines Sozialangebotes durch die Betreiber. Hierbei griffen qualifizierte sozialpädagogische Angebote mit Kursen für den Erwerb von Sprachkenntnissen und kindgerechte Freizeitmöglichkeiten ineinander.

Neben der Schaffung der zusätzlichen Unterbringungskapazitäten seitens des Landes wurde eine verstärkte Zuweisung von Asylsuchenden in die Kommunen vorgenommen. Während die Grundbedürfnisse von Wohnung, Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung so weiterhin befriedigt werden können, ist die niedrigschwellige sozialdienstliche Versorgung mit der Zuweisung abgebrochen. Es ist ab diesem Zeitpunkt an den Flüchtlingen selbst, sich einen Zugang zur Gesellschaft, zu allgemeinen und speziellen Hilfsangeboten und zur Teilhabe selbst zu erarbeiten – und dies, obwohl die dafür notwendige Orientierung und Sprachkenntnis noch nicht allumfänglich gegeben ist.

Das Ziel des Ambulanten Integrationsdienstes ist es in erster Linie, förderliche Entwicklungsbedingungen für Säuglinge und Kleinkinder in ihren Familien zu schaffen und zu stärken, um ihnen von Anfang an ein möglichst gesundes und gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen Hemmschwellen zur Eingliederung in die Gesellschaft abgebaut werden, indem Kontakte hergestellt und niedrigschwellige Ansprechpartner angeboten werden.

Im Mittelpunkt der durchgeführten Besuche steht einerseits, das „Vernetzen“ der jungen Familien mit Unterstützungsangeboten vor Ort, damit ist in erster Linie die Anbindung an die örtlichen Strukturen gemeint z. B. Kindergärten, Krabbelgruppen, Beratungsdienste, Vereine, Sport, Kultur etc. Andererseits soll der ambulante Integrationsdienst als niedrigschwelliger Ansprechpartner die Familien in unklaren Situationen begleiten und unterstützen. Die durch die sprachlichen und kulturellen bestehenden Hindernisse bzw. Hemmnisse können so überwunden werden und die Integration kann so besser gelingen.

 

Koordinierung des Projektes


Das Projekt „Ambulanter Integrationsdienst“ ist ein Projekt der Frühen Hilfen und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.. Hierbei übernimmt der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. die Aufgabe der Koordinierungsstelle im Rahmen des Projektes.



Zielgruppen


Es soll versucht werden, Familien zu erreichen, die noch keine 18 Monate in kommunaler Zuweisung sind.

Dabei insbesondere der Personenkreis der Frühen Hilfen:

  • Familien mit jungen Kindern
  • Alleinerziehende
  • Junge Eltern
  • Eltern, die ein Kind erwarten

 

 Durchführung


Der ambulante Integrationsdienst sucht vorrangig junge Flüchtlingsfamilien mit jüngeren Kindern in ihren zugewiesenen kommunalen Wohnungen auf.

          Weitere Informationen lesen Sie auch auf den Seiten der Johanniter Unfall Hilfe.

          Ansprechpartnerin:

Sabine Conrady
Fachbereichsleitung Soziale Dienste
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.Ortsverband Stedingen
Am Deich 8
27804 Berne

Telefon +49 421 2573 100
sabine.conrady@johanniter.de




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Landkreis Wesermarsch
Fachdienst Jugend
Poggenburger Straße 15
26919 Brake

Ansprechpartnerin:
Birgit Möhlmann

Zimmer 129
Tel.: 04401 927-618
Fax: 04401 92799-618

E-Mail: birgit.moehlmann@lkbra.de

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr.    08:30 - 12:00 Uhr
Mo. - Do.  14:00 - 15:30 Uhr
und nach Vereinbarung

> ... der Zulassungsstelle