Sirenen-Probealarm

im gesamten Landkreisgebiet


Jeden 4. Donnerstag im April und im November werden die bereits umgerüsteten Sirenen im Kreisgebiet heulen. Es handelt sich aber nicht um einen Ernstfall. Vielmehr sollen die durch die Städte und Gemeinden aufgerüsteten Sirenen und die neu angeschafften Hochleistungssirenen  getestet werden und die Bevölkerung auf den Sinn und Zweck des Alarms zur Bevölkerungsalarmierung hingewiesen werden.

Nächste Probealarme 28.04.2016 und 24.11.2016!

     



Nach dem Ende der Ost-West-Konfrontation einigten sich Bund und Länder anstelle der früheren Zivilschutz-Sirenen bei Großschadenslagen nur noch den öffentlichen Rundfunk für die Warnung einzusetzen. Warnungen über den Rundfunk bieten die Möglichkeit, nicht nur die Gefahr anzukündigen, sondern auch Verhaltensmaßregeln an die Bevölkerung weiterzugeben. Doch der Nachteil einer ausschließlichen Warnung durch das Radio ist die fehlende „Weckfunktion“ und dadurch ist die flächendeckende Alarmierung der Bevölkerung nicht gewährleistet.           

Neue Gefährdungslagen durch Terroranschläge und die Prägung des Landkreises machten es nötig, die vorhandenen Sirenen der Städte und Gemeinden aufzurüsten und neue Hochleistungssirenen zu installieren. Im Ernstfall sind auch hier Szenarien wie z. B. Hochwasser, Großbrände oder Explosionen in Industriebetrieben, Ausbruch einer Seuche oder ein Störfall im Kernkraftwerk denkbar.

Im Zeitraum 2006 bis 2010 haben die Gemeinden und Städte gemeinsam mit dem Landkreis alte Sirenen aufgerüstet und z.T. neue Hochleistungssirenen installiert. Nachdem nun die Aufrüstungsarbeiten und die Beschaffung von Hochleistungssirenen abgeschlossen sind, ist im Katastrophenfall wieder eine nahezu flächendeckende Alarmierung der Bevölkerung mittels Sirenen gewährleistet. Dünnbesiedelte Bereiche, in denen sich keine stationären Sirenen befinden, werden im Ernstfall über mobile Sirenen alarmiert, die auf Fahrzeugen montiert wurden. Diese werden aber nicht getestet.
Ziel des Sirenenalarms ist es, die betroffene Bevölkerung auf eine Gefährdungslage hinzuweisen und sie anzuhalten, das Radio einzuschalten, um sich zu informieren und Verhaltensmaßregeln zu erhalten.



An den Tagen werden nun die Sirenen dreimal heulen.

Zunächst wird ein Dauerton von einer Minute zu hören sein, der Entwarnung bedeutet.   

 entwarnung.jpg

Nach einer Pause ertönt der Alarm zur  Bevölkerungsalarmierung, ein auf- und abschwellender Ton, den viele sicherlich noch als „Fliegeralarm“ kennen.  

 katsalarm.jpg

Anschließend wird nochmals die Entwarnung ertönen und der Probealarm ist beendet. Jeweils rd. 5-minütige Pausen sind gewollt.


 
Hier können Sie den Alarm als Download anhören:

      lautsprecher.jpg ð   Signal anhören  



Der Alarm zur Bevölkerungsalarmierung sowie die Entwarnung werden jeden 4. Donnerstag im April und November um 12.00 Uhr ausgelöst. Der davon unabhängige Feueralarm wird weiterhin jeden ersten Montag im Monat um 18.00 Uhr ausgelöst werden und dient der technischen Überprüfung der Sirenen.

Um den Bürgern und Bürgerinnen kompetente Auskünfte zu diesem Thema erteilen zu können, werden an den betreffenden Donnerstagen bei den Städten und Gemeinden und beim Landkreis Wesermarsch Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

 

   Bürgertelefone: 

     Gemeinde Berne
04406  941-300
     Gemeinde Butjadingen
04733  89-32

     Gemeinde Jade

04454  899-21

     Gemeinde Ovelgönne  

04480  82-40

     Gemeinde Lemwerder

0421    6739-32

     Gemeinde Stadland

04732  89-21

     Stadt Brake

04401  102-232 oder 04401  102-235

     Stadt Elsfleth

04404  504-24

     Stadt Nordenham

04731  84-281

     Landkreis Wesermarsch

04401  927-486 und 04401  927-345





 

 

Landkreis Wesermarsch
Fachdienst Sicherheit & Ordnung
Poggenburger Straße 15
26919 Brake


Ansprechpartnerin:
Beate Haase

Zimmer:  001
Telefon:  04401  927-345
E-Mail:    beate.haase@lkbra.de


Sprechzeiten:
Mo. - Fr.    08:30 - 12:00 Uhr
Mo. - Do.  14:00 - 15:30 Uhr
und nach Vereinbarung